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Dina

Der mexikanische Bus- und Lkw-Hersteller DINA (Diesel Nacional, S.A. de C.V., auf Deutsch: Nationaler Diesel) hat seinen Sitz in Ciudad Sahagn, Hidalgo, Mexiko. Diesel Nacional, S.A., 1951 von der mexikanischen Bundesregierung gegründet, wird seit 1989 von der Grupo Empresarial G und ihren Tochtergesellschaften kontrolliert. Dank technologischer und geschäftlicher Partnerschaften mit zahlreichen Unternehmen, darunter Fiat, Renault, Marcopolo SA, Flxible, Cummins, Perkins, Chrysler, Caterpillar, Scania, MCI, Koda, Spicer, Eaton und Dana, hat das Unternehmen im Laufe seiner Geschichte mehrere Produktionsphasen von Lastwagen und Bussen durchlaufen. Busse für den Stadtverkehr auf lokalen und internationalen Märkten sind derzeit das Hauptprodukt. Gemeinsam mit einer BMW-Tochtergesellschaft entwickelte DINA seine Lkw-Technologie.

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Diesel Nacional und Fiat unterzeichneten 1952 Verträge über die Fertigung und den technischen Support. Daraufhin wurden die ersten Fahrzeuge, darunter die Sattelzugmaschine 682/T, montiert. Später kam die Produktion der Pkw-Modelle FIAT 600, FIAT 1100 und FIAT 1400B hinzu. Mit Bussen des Modells 682 RN wurde 1956 der mexikanische Personennahverkehr eingeführt. Die Produktionskosten für Fiat-Pkw waren jedoch so exorbitant, dass der Vertrag im Januar 1960 gekündigt werden musste.

Um in Mexiko zwei Bustypen zu produzieren – den Flxible Hi-Level und den Flxliner, auch bekannt als DINA 311 „Hunchback“ bzw. Olympic Dina –, wurde 1961 eine Partnerschaft mit Flxible geschlossen.

Die mexikanische Regierung führte 1962 Beschränkungen für den Automobilsektor ein, darunter Zölle auf die Einfuhr von Pkw für den Güter- und Personenverkehr sowie auf den Kauf von Fahrzeugkomponenten aus dem Ausland. Protektionistische Maßnahmen begünstigten somit lokale Produktionsbetriebe, was DINA in den folgenden drei Jahrzehnten zugutekam. Andere politische Maßnahmen wirkten sich ab den 1970er Jahren entscheidend auf den Export von Nutzfahrzeugen in verschiedene lateinamerikanische Länder aus.

Die Cummins Company begann 1968 mit der landesweiten Produktion ihrer NT- und NH-Motoren. Um ihrem größten Konkurrenten Chrysler, der zuvor diese Anteile gehalten hatte, entgegenzutreten, erwarb Cummins 1973 60 % der Motores Perkins S.A. in Mexiko. 1987 wurde eine Technologiepartnerschaft mit Navistar International geschlossen. Obwohl DINA weiterhin Navistar-Motoren einsetzte, wurde das Unternehmen zwei Jahre später vom Konsortium „G“ der DINA-Gruppe übernommen.

DINA Camiones | Offizielle Website
http://dina.com.mx

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