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Chrysler
Stellantis North America, einer der drei großen amerikanischen Automobilhersteller, hat seinen Hauptsitz in Auburn Hills, Michigan. Es handelt sich um eine US-amerikanische Niederlassung des internationalen Automobilherstellers Stellantis.

In den 1960er Jahren baute Chrysler seine Präsenz in Europa durch die Übernahme der französischen, britischen und spanischen Automobilindustrie aus. 1978 wurde Chrysler Europe für 1 US-Dollar an PSA Peugeot Citroën verkauft. In den 1970er Jahren hatte das Unternehmen Schwierigkeiten, sich an die sich verändernden Märkte, die wachsende Konkurrenz durch amerikanische Importe sowie die Sicherheits- und Umweltauflagen anzupassen. Nach dem Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft mit Mitsubishi Motors begann Chrysler, Mitsubishi-Fahrzeuge unter den Marken Dodge und Plymouth in Nordamerika zu vermarkten. Ende der 1970er Jahre stand das Unternehmen kurz vor dem Konkurs, der jedoch durch staatliche Kreditgarantien in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar verhindert wurde.
In den 1980er Jahren gelang es dem neuen CEO Lee Iacocca, die Profitabilität des Unternehmens wiederherzustellen. 1985 wurde Diamond-Star Motors gegründet und stärkte die Partnerschaft zwischen Chrysler und Mitsubishi. Mit der Übernahme der American Motors Corporation (AMC) durch Chrysler im Jahr 1987 wurde die lukrative Marke Jeep in den Chrysler-Konzern integriert. Chrysler und der deutsche Automobilhersteller Daimler-Benz fusionierten 1998 zur DaimlerChrysler AG; diese Fusion war bei den Investoren umstritten. 2007 wurde Chrysler an Cerberus Capital Management übertragen und in Chrysler LLC umbenannt.
Wie die anderen drei großen Automobilhersteller wurde auch Chrysler von der Krise der Automobilindustrie 2008–2010 schwer getroffen. Durch eine Kombination aus Vergleichsverhandlungen mit Gläubigern, der Beantragung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 am 30. April 2009 und der Teilnahme an einem Rettungsprogramm der US-Regierung im Rahmen des Troubled Asset Relief Program (TARP) konnte das Unternehmen den Betrieb aufrechterhalten. Am 10. Juni 2009 verließ Chrysler das Insolvenzverfahren. Zu den Hauptaktionären zählten neben Fiat S.p.A., dem Pensionsfonds der United Auto Workers und weiteren Geldgebern auch die Regierungen der USA und Kanadas. Infolge der Insolvenz geriet Chrysler mit Schulden in Höhe von über 4 Milliarden US-Dollar in Zahlungsverzug. Obwohl es die amerikanische Öffentlichkeit 1,3 Milliarden Dollar kostete, tilgte Chrysler seine Schulden beim Staat bereits im Mai 2011, fünf Jahre früher als geplant.
Chrysler-Website – Pkw und Minivans
https://www.chrysler.com































































































































































































































































































































































































