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VLF Automotive

Der wenig bekannte amerikanische Automobilhersteller VLF Automotive wurde im Januar 2016 gegründet. 2012 starteten Bob Lutz und Gilbert Villarreal das Unternehmen unter dem Namen VL Automotive. Nach dem Eintritt von Henrik Fisker wurde der Name geändert.

VLF Automotive

VLF Automotive

Der Designer und Unternehmer Henrik Fisker, der ehemalige General-Motors-Vizepräsident Bob Lutz und der Unternehmer Gilbert Villarreal gründeten das Unternehmen. Die Initialen ihrer Nachnamen bilden den Firmennamen VLF.

Das Unternehmen startete 2012 unter dem Namen VL Automotive und wurde nach dem offiziellen Eintritt von Henrik Fisker in die Partnerschaft in VLF Automotive umbenannt. Der Fokus lag auf der Produktion von Luxus-Performance-Fahrzeugen in Kleinserie. Dabei wurden bestehende Premium-Plattformen mit individuellem Design und optimierten Antrieben kombiniert.

Das Debütmodell, der VLF Destino, basierte auf der Fisker-Karma-Plattform, ersetzte jedoch deren Hybridantrieb durch einen leistungsstarken 6,2-Liter-Kompressor-V8-Motor aus der Chevrolet Corvette ZR1 mit rund 638 PS. Der Destino wurde erstmals 2013 auf der North American International Auto Show (NAIAS) der Öffentlichkeit präsentiert.

Auf der NAIAS 2016 enthüllte das Unternehmen den VLF Force 1, einen amerikanischen Sportwagen aus Kohlefaser mit 745 PS aus einem 8,4-Liter-V10-Motor, der auf der Plattform des Dodge Viper (VX I) basiert. Das Fahrzeug beschleunigte in etwa 3 Sekunden von 0 auf 97 km/h (60 mph) und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 351 km/h (218 mph), womit es sich im Segment der modernen amerikanischen Luxus-Supersportwagen etablierte. Die Produktion war auf eine sehr geringe Stückzahl beschränkt.

Später entwickelte VLF Automotive in Zusammenarbeit mit Galpin Auto Sports ein weiteres Spezialfahrzeug namens VLF Rocket V8, basierend auf der Plattform des Ford Mustang. Das Unternehmen kooperierte außerdem mit AM General, um eine zivile Exportversion des Humvee C-Series für ausgewählte internationale Märkte zu produzieren.

Relevanz für Ghana 🇬🇭 (Marktkontext)

Obwohl Fahrzeuge von VLF Automotive weltweit extrem selten sind, sind sie in Westafrika, einschließlich Ghana, besonders ungewöhnlich. Dies liegt hauptsächlich daran, dass:

die Produktionsmengen sehr begrenzt waren, die Preise über 250.000 US-Dollar lagen und die Fahrzeuge größtenteils individuell gefertigte Einzelanfertigungen waren. Der Vertrieb konzentrierte sich hauptsächlich auf Nordamerika und ausgewählte globale Luxusmärkte.

Ihre technologische Relevanz für den ghanaischen Automobilmarkt umfasst jedoch Folgendes:

1. Vertrautheit mit der Motorenplattform: Die GM LS9 V8-Motorarchitektur des Destino ist mit Motoren verwandt, die ghanaischen Tuningwerkstätten, die auf Chevrolet-basierten Plattformen aufbauen, bereits bekannt sind. Dadurch ist eine Wartung mit spezialisierter Unterstützung theoretisch möglich.

2. Force 1-Technik basierend auf dem Viper: Da der Force 1 auf einer modifizierten Dodge Viper V10-Plattform basiert, erhöht die Teilekompatibilität mit Chrysler-Komponenten die langfristige Wartungsfreundlichkeit im Vergleich zu komplett individuell gefertigten Supersportwagen.

3. Status als Sammlerfahrzeug
Bei Import nach Ghana würden Modelle wie der Force 1 wie folgt klassifiziert:

Exotische Sammlerfahrzeuge
Hochwertige Spezialimporte
Fahrzeuge der Premium-Versicherungskategorie

Ähnlich im Besitzprofil wie seltene Ferrari F8, Lamborghini Huracán oder limitierte Dodge Viper-Modelle, die gelegentlich in Accra anzutreffen sind.

4. Praktische Überlegungen zum Besitz in Ghana
Mögliche Herausforderungen vor Ort wären:

Beschaffung von Karosserieteilen (Karosseriebau aus Kohlefaser)
Verfügbarkeit von Unterstützung bei der Steuergeräteoptimierung
Eingeschränkte Kompatibilität von Diagnosegeräten
Lieferzeiten für Ersatzteile

Diese Faktoren machen VLF-Fahrzeuge in Ghana eher zu Sammlerfahrzeugen als zu Alltagsfahrzeugen.

VLF Automotive
http://www.vlfautomotive.com

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