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Simca
Simca (Société Industrielle de Mécanique et Carrosserie Automobile) war ein französischer Automobilhersteller, der im November 1934 von Fiat S.p.A. gegründet wurde. Von Juli 1935 bis Mai 1963 war der Italiener Henri Pigozzi Direktor des Unternehmens. Nach der Übernahme des französischen Ford-Geschäfts geriet Simca, das mit Fiat verbunden war, stärker unter den Einfluss von Chrysler. Simcas Zeit als unabhängiges Unternehmen endete 1970, als die Marke in Chryslers Europasparte integriert wurde. Simca verschwand 1978, nachdem Chrysler sein Europageschäft an PSA Peugeot Citroën, einen weiteren französischen Automobilhersteller, verkauft hatte. Nach einer kurzen Phase, in der einige Fahrzeuge als Simca-Talbot vermarktet wurden, ersetzte PSA die Marke Simca durch Talbot.

Simca war während des größten Teils seiner Nachkriegszeit einer der größten französischen Automobilhersteller. Nachdem der Simca 1307 und der Simca Horizon 1976 bzw. 1979 die begehrte Auszeichnung „Europäisches Auto des Jahres“ erhalten hatten, wurden diese Modelle in verschiedenen Ländern unter anderen Marken vertrieben. Zeitweise war der Simca 1100 das beliebteste Fahrzeug in Frankreich. So wurde beispielsweise der Chrysler Alpine in Großbritannien als Simca 1307 verkauft, und die Marke Chrysler wurde auch für den Horizon verwendet.
Simca do Brasil in São Bernardo do Campo, Brasilien, und Barreiros (eine weitere Chrysler-Tochter) in Spanien produzierten beide Simca-Automobile. Während der Chrysler-Ära wurden sie auch in Australien, Chile, Kolumbien und den Niederlanden montiert.
Anfang der 1920er-Jahre war Henri Pigozzi in der Automobilindustrie tätig und lernte Giovanni Agnelli kennen, den späteren Gründer von Fiat. 1922 begannen sie zusammenzuarbeiten. Pigozzi fungierte als Schrotthändler, kaufte gebrauchte Karosserien auf und lieferte sie zum Recycling an Fiat. [4] Zwei Jahre später wurde Pigozzi zum Generalvertreter von Fiat in Frankreich ernannt, und 1926 wurde die SAFAF (Société Anonyme Française des Automobiles Fiat) gegründet. 1928 begann die SAFAF mit der Montage von Fiat-Fahrzeugen in Suresnes bei Paris und erteilte lokalen Zulieferern eine Fertigungslizenz für einige Komponenten. Bis 1934 verkaufte die SAFAF bis zu 30.000 Fiat-Automobile.































































































































































































































































































































































































