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Der Automobilhersteller Stellantis mit Hauptsitz in Auburn Hills, Michigan, besitzt die Marke Dodge als amerikanische Tochtergesellschaft. Leistungsstarke Fahrzeuge gehören seit Langem zum Dodge-Angebot, und über weite Strecken seiner Geschichte war Dodge die Mittelklassemarke von Chrysler oberhalb von Plymouth.

Dodge war einst Zulieferer von Komponenten und Baugruppen für Detroiter Hersteller wie Ford. Das Unternehmen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den Brüdern Horace Elgin Dodge und John Francis Dodge als Maschinenfabrik Dodge Brothers Company gegründet. Bereits 1914, noch vor der Gründung der Chrysler Corporation, begannen sie unter dem Namen „Dodge Brothers“ mit der Produktion kompletter Fahrzeuge. Von 1910 bis zur Schließung im Januar 1980 befand sich das Dodge-Hauptwerk in Hamtramck, Michigan. John Dodge, dessen Lunge 20 Jahre zuvor durch Tuberkulose geschädigt worden war, starb im Januar 1920 an der Spanischen Grippe. Horace starb im Dezember desselben Jahres, möglicherweise ebenfalls an der Spanischen Grippe, obwohl Leberzirrhose die tatsächliche Todesursache war. Ihre Vorfahren verkauften ihr Unternehmen 1925 an Dillon, Read & Co., die es 1928 an Chrysler weiterverkauften.
In den 1970er-Jahren konzentrierte sich Dodge hauptsächlich auf Pick-ups und große Pkw. Von 1965 bis 1978 produzierte das Unternehmen aber auch Mittelklassewagen wie den Coronet und Charger der „B-Plattform“ sowie von 1963 bis 1976 Kleinwagen wie den Dart.
Der Absatz der amerikanischen Spritfresser ging infolge des Ölembargos von 1973 zurück. Dies veranlasste Chrysler, für das Modelljahr 1981 die Dodge Aries K-Plattform als Basis für Klein- und Mittelklassewagen zu entwickeln. Der wirtschaftliche Aufschwung von Chrysler in den 1980er-Jahren wird der K-Plattform und ihren Modifikationen zugeschrieben. Der Dodge Caravan ist ein Beispiel dafür. Neben dem größeren Dodge Intrepid erzielte der Dodge Stratus in den 1990er-Jahren hohe Verkaufszahlen.
Zwischen 1998 und 2009 erlebte Dodge innerhalb des Chrysler-Konzerns mehrere Eigentümerwechsel. Dazu gehörten die Fusion mit der Daimler-Benz AG (1998–2007), der anschließende Verkauf an Cerberus Capital Management, die staatliche Rettungsaktion 2009 und schließlich das Insolvenzverfahren nach Chapter 11 mit anschließender Übernahme durch Fiat.
2011 trennte sich Dodge von seinen Submarken Dodge Ram und Dodge Viper. In einer Erklärung gab Dodge bekannt, dass Ram eine eigenständige Marke und der Viper ein SRT-Produkt bleiben würde. 2014 wurde SRT wieder in Dodge integriert. Im selben Jahr änderte die Chrysler Group ihren Namen in FCA US LLC, um die Eingliederung von Fiat S.p.A. und der Chrysler Group in Fiat Chrysler Automobiles als einheitliches Unternehmen widerzuspiegeln. Am 16. Januar 2021 erfolgte eine weitere Fusion zwischen FCA und FCA.
Offizielle Dodge-Website – Muscle Cars & Sportwagen
https://www.dodge.com































































































































































































































































































































































































