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BMW

Franz Josef Popp und Karl Rapp gründeten das Unternehmen 1916; der Hauptsitz befindet sich in München.

Der deutsche Automobilhersteller BMW (Bayerische Motoren Werke), ebenfalls 1916 gegründet, besitzt und produziert auch die Marken Mini und Rolls-Royce. Zusammen mit Mercedes-Benz und Audi zählt BMW zu den drei weltweit führenden Herstellern von Luxusautomobilen. BMW ist nach wie vor ein unabhängiger Automobilhersteller, was heutzutage eher ungewöhnlich ist.

BMW

Franz Josef Popp und Karl Rapp gründeten das Unternehmen 1916. Der Hauptsitz befindet sich in München.

Der deutsche Automobilhersteller BMW (Bayerische Motoren Werke), ebenfalls 1916 gegründet, besitzt und produziert auch die Marken Mini und Rolls-Royce. Zusammen mit Mercedes-Benz und Audi gehört BMW gemessen am Absatz zu den drei größten Herstellern von Luxusautomobilen weltweit. BMW ist nach wie vor ein unabhängiger Automobilhersteller, was heutzutage eher ungewöhnlich ist.

Nicht jeder weiß, dass BMW einst Flugzeugmotoren produzierte. In einer stillgelegten Fahrradfabrik in der Nähe von München gründete Karl Friedrich Rapp im Oktober 1913 die „Rapp-Motorenwerke“.

Rapp war Ingenieur und hatte im Daimler-Konzern Karriere gemacht. Die „Rapp-Motorenwerke“ entstanden als Zweigstelle des Flugzeugherstellers „Flugwerk“. Er begann mit der Produktion eigener Flugzeugmotoren, die jedoch leider Probleme mit Vibrationen aufwiesen.

Der Typ IIIa, BMWs erster Flugzeugmotor, ging 1917 in Produktion. Er verfügte über einen ungewöhnlichen Höhenvergaser, entwickelt vom Chefingenieur Max Friz, der es ihm ermöglichte, seine volle Leistung in der Höhe zu entfalten. Es handelte sich um einen wassergekühlten Sechszylinder-Reihenmotor. Max Friz war ein brillanter Ingenieur, der die Produktentwicklung von BMW bis weit in die 1960er-Jahre hinein prägen sollte.

1929 erwarb BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach, die damals Austin Sevens in Lizenz unter der Marke Dixi produzierte, und wandelte sie in ein Automobilwerk um.

Von kompakten Fahrzeugen auf Basis des Seven bis hin zu Sechszylinder-Luxuswagen verbesserte das BMW-Ingenieurteam seine Fahrzeuge kontinuierlich, bis 1936 die Produktion des Sportwagens BMW 328 begann. Bis zum Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich BMW hauptsächlich auf Automobile, Motorräder und Flugzeugmotoren.

Während des Krieges fokussierte sich BMW entgegen den Wünschen des Firmenchefs Franz Josef Popp auf die Produktion von Flugzeugmotoren, stellte die Motorradproduktion als Nebengeschäft ein und beendete die Automobilproduktion vollständig.

Für alle seine Modelle, den BMW „Dixi“ 3/15 DA4 und den BMW „Wartburg“ DA3, plante BMW Ende 1930 die Einführung einer neuen Vorderachse mit Einzelradaufhängung. Konstruktionsmängel führten jedoch zu Unfällen mit den Prototypen.

Da Austins Lizenz 1932 auslief, entschied sich BMW für die Entwicklung eines komplett neuen Fahrzeugs und holte den deutschen Ingenieur Josef Ganz ins Boot. Im Juli 1931 wurde er als beratender Ingenieur eingestellt.

BMW.com | Die internationale BMW Website
https://www.bmw.com

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